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Katalog der UB Siegen

Die Siegener Sommerakademie

Die Siegener Sommerakademie ist ein Tagungsformat für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die neben Angeboten zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung auch Workshops zu Forschungsmethoden und Beratungs-Elemente umfasst. Sie richtet sich an Forscherinnen und Forscher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich in der Qualifikationsphase befinden (Promovierende und Postdocs) und an empirisch ausgerichteten Projekten im Bereich der Bildungsforschung arbeiten.

Die Siegener Sommerakademie zielt darauf ab, fach- und länderübergreifend Forscherinnen und Forscher zu einem Bereich der empirischen Lehrerbildungsforschung zusammenzuführen.

Über die fachübergreifende Vernetzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern können Forschungsperspektiven erweitert und präzisiert sowie standortübergreifende Kooperationen angebahnt werden. Der interdisziplinäre Austausch ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Rückmeldungen und Anregungen aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven und trägt dazu bei, fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Einzelprojekte in einen Gesamtkontext der deutschsprachigen empirischen Bildungsforschung einzubetten. Die Veranstaltung unterstützt damit die Sichtbarkeit gemeinsamer Forschungsanliegen und -gegenstände. Sie schafft damit eine Ausgangslage für gemeinsame Auswertungen und zukünftige disziplin- und standortübergreifende Forschungsbemühungen von Hochschulen im deutschsprachigen Raum.

Konzept der Siegener Sommerakademie

Das Programm der Siegener Sommerakademie erstreckt sich insgesamt über drei Tage, an denen Forschung zur Lehrerbildung aus unterschiedlichen Perspektiven und über verschiedene Angebotsformate in den Blick genommen wird:

An den Tagen 1 und 2 besprechen und diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen sogenannter „Exper-tengruppen“ ihre jeweiligen Forschungsvorhaben umfassend und intensiv mit renommierten und langjährig erfahrenen Expertinnen und Experten aus dem Kontext der Bildungsforschung. Pro Expertengruppe werden maximal zehn Teilnehme-rinnen und Teilnehmer zugelassen, die dann über zwei Tage als feste Arbeitsgruppe in einen intensiven Diskurs miteinan-der treten. Chancen und Herausforderungen der einzelnen Forschungsvorhaben können so in einer wertschätzenden Atmo-sphäre umfassend diskutiert und offene Fragen zielorientiert bearbeitet werden. Zur optimalen Vorbereitung ihrer Bera-tung erhalten die Expertinnen und Experten vorab die Abstracts zu den Forschungsvorhaben der ihnen zugewiesenen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben zudem die Möglichkeit, bereits im Vorfeld Fragen und Diskussionspunkte an die Expertinnen und Experten zu übermitteln.

Tag 3 steht im Zeichen der forschungsmethodischen Zugänge. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswis-senschaftler können über Workshops zu ausgewählten Forschungsmethoden ihre Methodenkompetenz weiterentwickeln. Die Workshops sind dabei so ausgerichtet, dass neben einem rein fachlichen Input durch die Workshopleitung vor allem die Arbeit an den eigenen Projekten im Mittelpunkt steht (individuelles Feedback und Beratung durch die Workshopleitung sowie kollegialer Austausch).

Gerahmt wird das Programm durch Keynotes sowie Social Events zur Vernetzung auf informeller Ebene.

Die Siegener Sommerakademie fand 2016 zum Thema „Praxisphasen in der Lehrerbildung im Fokus der Bildungsfor-schung“ und 2017 zum Thema „Forschung zur Lehrerbildung“ statt.